Rudolstadt

Das kleine, beschauliche Rudolstadt am Knie der Saale ist etwas ganz Besonderes – in jeder Hinsicht: Ehemalige Residenzstadt, Schillers heimliche Geliebte, Hort großer und traditionsreicher Bühnenkunst, Stadt mit dem prächtigsten Barockschloss  Thüringens und zahlreicher beeindruckender Stadtpalais.

Auch fast hundert Jahre nach dem Ende des Fürstentums der Schwarzburg-Rudolstädter durchweht die Stadt ein Hauch von Größe, Noblesse und Schönheit, die nie zu vergehen scheint. Rudolstadt ist ein Geheimtipp für all jene, die der Zeit entfliehen wollen. Und eine perfekte Kulisse für Bernsen und Kohlschuetters zweiten Fall.

 

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Heidecksburg

Barockes Kleinod, Residenzschloss, Stadtkrone, architektonisches Meisterwerk – die Heidecksburg ist eine der prachtvollsten und bedeutendsten Schlossanlagen, die Thüringen zu bieten hat. Und das will bei der Fülle an Thüringer Schlössern und Burgen etwas heißen.

Auf den Resten einer Burganlage aus dem 13. Jahrhundert erbaut, war sie von 1574 bis 1918 die Residenz der Grafen und späteren Fürsten von Schwarzburg-Rudolstadt. Ihr heutiges Aussehen sowie Einrichtung und Ausstattung verdankt sie der im Jahr 1710 vollzogenen Erhebung der Grafen von Schwarzburg-Rudolstadt in den Fürstenstand und ihrem damit einhergehenden stärkeren Repräsentationsbedürfnis. Dass Bernsen und Kohlschuetter ausgerechnet auf der Heidecksburg eine Leiche finden, ist natürlich kein Zufall.

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Barockfest

Einmal im Jahr hält seine Durchlaucht Fürst Friedrich Anton von Schwarzburg-Rudolstadt auf seinem Residenzschloss Hof. Bis heute pilgern hunderte erlauchte Gäste in traumhaften Kostümen zu diesem rauschenden Fest, das ganz in der Tradition der Fürstenfamilie gefeiert wird. Und nicht Wenige sprechen dabei vom  „schönsten Barockfest Deutschlands“. Was lag da näher als…

www.barockfest-heidecksburg.de

 

Marktplatz und Brunnen

Der Rudolstädter Marktplatz, das Herzstück der Stadt hat sich in seiner Fläche seit dem 16. Jahrhundert nicht mehr verändert. Der Brunnen, der „Hingucker“ auf dem Markt hingegen schon. Er wurde 1859 in seiner jetzigen Form erbaut, nach einem Entwurf von Franz Junot, einem der Schwiegersöhne von Friedrich Schiller, und wurde zum 100. Geburtstag des großen Dichters eingeweiht. Dass er eine zentrale Rolle im Roman einnimmt, vor allem da er seit der grundhaften Sanierung im Jahr 2014 noch schöner ist, verstand sich also von selbst.

Schillerhaus

Schiller in Rudolstadt, das ist eine lange und überaus romantische Geschichte. So hatte der Dichterfürst im beschaulichen Städtchen zwischen zwei Schwestern zu wählen und lernte schließlich Charlotte von Lengefeld lieben. Ganz so herzig soll die erste Begegnung mit dem Kollegen Goethe, die im heutigen Schillerhaus, dem einstigen Wohnhaus der Lengefelds, stattfand nicht gewesen sein. Im Schillerhaus, das heute ein Literaturmuseum beherbergt und zu den wenigen authentischen Schillerstätten in Deutschland zählt, werden vor allem diese entscheidenden Begegnungen des Dichterfürsten näher betrachtet.  Bernsen kommt nicht einmal zur Museumskasse, Sie jedoch sollten weiter gehen.

www.schillerhaus-rudolstadt.de

 

Saalfelder Schokoladenwerk

Heller Nougat, dunkles Schokoladendeckelchen, spitze Form und goldene Folie – das sind die echten Saalfelder Nougattüten. In den 1970er Jahren haben die Saalfelder ein Patent auf diese Leckerei angemeldet und produzieren, produzieren, produzieren. An Letzterem hat übrigens auch Bernsen seinen Anteil. Als beide Kommissare das Saalfelder Schokoladenwerk besuchen, erfasst ihn die Sucht. Denn die echte Saalfelder Schokolade (die gibt es übrigens seit 1901) stärkt die Nerven und sorgt für jede Menge Glückshormone. Ohne sie hätten die Kommissare den Fall nie gelöst.

www.stollwerck.de und www.saalfelder-tourismus.de