Bad Langensalza

Über die wunderschöne Kurstadt am Rande des Nationalpark Hainich gibt es so viel zu berichten, dass es mir wirklich schwer gefallen ist, einen Großteil in das Buch aufzunehmen. Alles konnte ich leider nicht erzählen. Aber was es mit dem Waid und dem Travertin, den beeindruckenden mittelalterlichen Fachwerkhäusern und der Stadtmauer mit ihren Türmen, der „Liebe zum Grün“ und den Rosen auf sich hat, das hat alles Eingang gefunden. Auch die wichtigsten (historischen) Personen habe ich bedacht. Vollständig sind auch diese nicht, aber es gibt ja für (fast) alles ein zweites Mal.

www.badlangensalza.de

Rosen

Die „Rosenstadt Bad Langensalza“, eine neue Züchtung der Königin aller Pflanzen gibt es wirklich. Ebenso ist die Rosenkönigin keine Erfindung von mir. Der Rosenlikör auch nicht, auch wenn Sie mir bitte nachsehen, dass ich Rosen lieber im herrlichen Rosengarten bewundere, als aus der Flasche zu mir zu nehmen. Im Bad Langensalzaer Rosengarten soll es über 420 Rosensorten und -arten geben, die an die über 100-Jährige Rosentradition erinnern. Übrigens: Bad Langensalza erhielt als einzige Stadt in Thüringen und 8. Stadt in Deutschland im Jahr 2002 den Titel „Rosenstadt“.

Garten und Parks

Die „Liebe zum Grün“ begegnet einem in Bad Langensalza auf Schritt und Tritt. Zehn Parks- und Themengärten machen die Stadt zu einer grünen Oase und bieten die Ruhe, die der ein oder andere, vor allem während des Trubels zum Mittelalterstadtfest (so erging es mir), suchen und finden möchte.

Stadtmauer

Kommissar Kohlschuetter erkundet die Stadtmauer und deren sechzehn erhaltene Türme und ein Stadttor auf seiner Joggingtour. Ich habe es langsamer angehen lassen. So oder so kann ich die Tour um die Altstadt nur empfehlen.

Apothekermuseum

Einem der ältesten Häuser der Stadt kommt in meiner Geschichte eine besondere Bedeutung zu. Abgesehen davon, dass ich diese hier nicht verraten kann, muss man zum „Haus Rosenthal“ wissen, dass es im Jahr 1515 gebaut wurde und die Stadt Bad Langensalza im Jahr 2015 dafür den „Thüringer Denkmalschutzpreis“ bekommen hat. Die im Inneren beherbergte Ausstellung zur Pharmaziegeschichte ist ebenfalls äußerst sehenswert.

Baumkronenpfad

Den Wald von oben erwandern, das kann man (fast) nur in Thüringen. Dass Bernsen und Kohlschuetter bei allem Ermittlungsstress einen Abstecher in den Hainich machen mussten und – zu Bernsens Ärgernis – auch noch dem Baumkronenpfad einen Besuch abgestattet haben, konnte nicht ausbleiben.

www.nationalpark-hainich.de

Thiemsburg

Forsthaus, Ausflugsgaststätte und Biergarten – das Kommissar Bernsen hier nicht vorbeigehen konnte, lag auf der Hand. Rustikale Thüringer Spezialitäten mitten im herrlichen Hainich-Wald, ein Muss für alle, die Bad Langensalza besuchen.

www.forsthaus-thiemsburg.de

Wildkatzendorf Hütscheroda

Für alle, die geglaubt haben, ich hätte Kohlschuetter und seine Bad Langensalzaer Freundin an einen Fantasieort geschickt, die haben sich geirrt. Im Wildkatzendorf Hütscheroda kann jeder Katzen gucken, auch die die ansonsten eher auf Hunde stehen..

www.wildkatzendorf.com